Laufgitter: Der perfekte Aufstellungsort

Zunächst stellt sich die Frage: Was ist ein Laufgitter oder Laufstall? Den Laufstall gibt es in verschiedenen Varianten von quadratisch, rund bis achteckig. Einige Modelle haben Rollen und andere können zusammengeklappt werden und dienen als Reisebett. In der Höhe lassen sich die meisten Laufgitter Testsieger verstellen und vom Preis her muss schon ein gewisser Betrag imvestiert werden. Dafür ist ein Laufgitter ist für Kinder und Eltern eine Erleichterung. Es gibt natürlich Gegner, die behaupten es sei ein Gefängnis und Kinder könnten sich nicht frei entfalten und ihre Erkundungstouren unternehmen. Diese Meinung muss man nicht teilen.

Aufstellungsort Laufstall

Aufstellungsort Laufstall © Jürgen Fälchle – Fotolia.com

Ist das Laufgitter ein Modell, das etwas höher steht, ist es für die Eltern rückenfreundlich und auch das ganz junge Baby kann auf einer Krabbeldecke darin liegen. Es ist nicht so zugig wie direkt auf dem Boden und das Kleine fällt nicht herunter, wenn es beginnt, sich auf den Bauch zu drehen. Größere Babys und Krabbelkinder sind darin sicher, wenn man Arbeiten verrichten muss, die für sie gefährlich sind und bei denen sie im Weg wären. So eine Tätigkeit wäre zum Beispiel Nudelwasser abgießen oder Staubsaugen und Aufputzen des Bodens. Dabei kann man ein Kind nicht gebrauchen. Solange das Kleine Sichtkontakt hat und nicht stundenlang seinem Schicksal überlassen wird ist ein Laufgitter in Ordnung.

Sobald das Kind laufen kann, sollte es allerdings nicht mehr über längere Zeit im Laufstall bleiben. Wenn man mal in den Keller muss, ist es ok. das Kleine fünf Minuten darin zu parken. Aufgeweckte Kinder, die größer sind, versuchen heraus zu klettern und dann wird es gefährlich. Im Allgemeinen soll das Kind von 0 bis 2 Jahren den Laufstall nutzen können. Allerdings gibt es Kinder, die diese Geräte gar nicht mögen, dann ist das Geschrei groß, wenn sie doch einmal da hineingelegt werden. Eltern müssen selber entscheiden, wie sie zu einem Laufstall stehen, die Einstellung überträgt sich auf das Baby.

Wo stelle ich das Laufgitter hin?

Der ideale Aufstellungsort ist meist eine Ecke des Raumes, von der aus das Kind immer Blickkontakt zu seinen Eltern hat. Das Wohnzimmer zum Beispiel. Den mobilen Laufstall kann man mitnehmen. Ziehen Sie ihn in den Raum, wo Sie gerade zu tun haben. Ideal ist, wenn das Gerät nicht mitten im Zug steht. Der Laufstall soll hell stehen und dem Kind viel Ausblick auf das Geschehen um es herum erlauben. Auch mitten im Raum ist o.k. Das, wohin das Laufgitter soll, muss jeder für sich selber entscheiden und hängt von der Struktur der Wohnung ab. Er soll auf jeden Fall nicht im Kinderzimmer stehe, wo das Kind immer alleine und abgeschirmt vom gesellschaftlichen Geschehen sein würde.

Was gehört in den Laufstall hinein (Spielzeug, Matratze als Unterlage, etc.)?

Den Laufstall richtet man wie ein Wohnzimmer ein. Er ist das Wohnzimmer des Babys. Eine Krabbeldecke auf den Boden des Laufgitters gelegt reicht aus. Es muss keine Matratze sein. Verschiedene Spielzeuge können am Rand befestigt werden und ist das Baby noch sehr jung kann auch ein Spielreck hineingestellt werden.

Rassel, Spiegel, Beißring, Schnuller und eine Schmusepuppe sind so die gängigsten Einrichtungsgegenstände.

Es darf nicht zu viel werden, damit das Kind genügend Platz zum Herumlaufen hat und damit es sich nicht verletzt, sollte es das Gleichgewicht verlieren und umfallen. Bis Kinder stabil stehen ist das Umfallen Programm und muss einkalkuliert werden.