Baby Laufen lernen: Tipps zur Unterstützung

Laufen lernen ist in dem Leben des Kindes einer der wichtigsten Meilensteine. Buchstäblich handelt es sich hierbei um einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Zu Beginn lehnen sich die Kinder noch an das Sofa an und in Richtung der offenen Arme der Eltern werden zunächst vorsichtig kleine Tapser versucht. Nach einer gewissen Zeit springen, hüpfen und rennen die Kinder perfekt und die Babyzeit wird hinter sich gelassen.

Wann lernen Babys das Laufen?

Ein Baby gewinnt während des ersten Lebensjahres an Kraft und es wird damit gestartet, dass Bewegungen koordiniert werden. Zu Beginn lernen Babys sich herumzurollen, zu sitzen und zu krabbeln.

  • Im Alter von etwa 8 Monaten können sich Babys dann selbst hochziehen und bereits auf zwei Füßen stehen. Ab diesem Moment ist alles eine Frage der Balance und des Vertrauens.
  • Zwischen dem 9. Und 12. Monat wagen Babys in der Regel ihre ersten Schritte.
  • Die meisten Babys können dann im Alter von 14 oder 15 Monaten bereits gut gehen.
  • Braucht ein Kind allerdings etwas länger, müssen sich die Eltern noch keine Sorgen machen, denn viele Kinder können auch erst mit 16 oder 17 Monaten laufen.

Wie können Kinder bei dem Laufenlernen unterstützt werden?

Babys benötigen immer Hilfe, wenn sie das Stehen lernen. Für Babys ist in diesem Moment wichtig, wie sie herausfinden können, auf dem Po zu landen. Sollte ein Baby dies nicht schaffen und es beginnt zu schreien, dann wird ein Kind nicht einfach hochgenommen und hingelegt oder hingesetzt. Es ist deutlich besser, wenn dem Baby gezeigt wird, wie die Knie gebeugt werden und man sich hinsetzen kann, ohne dass man nach vorne fällt. Mit Hilfe der Eltern sollten Babys dies dann versuchen. Auch zu dem Laufen können Babys ermutigt werden, in dem sich die Eltern vor das Kind knien oder hinstellen, die Hände halten und das Baby dann zu sich führen. Sehr gerne kaufen Eltern für die Kinder auch Rutscheautos oder ähnliche Konstruktionen, damit sich die Kinder festhalten können und etwas vor sich herschieben können. Wichtig hierbei ist, dass etwas gekauft ist, was eine breite Basis hat und stabil ist. Die ist sehr wichtig, denn sonst kann der Gegenstand wackeln oder sogar umfallen. Was für Laufhilfen es gibt, können Sie in einem Lauflernwagen Test im Internet nachlesen.

Mit den Schuhen kann bei einem Baby übrigens gewartet werden, bis s auf kalten und rauen Oberflächen oder draußen läuft. Wenn Babys barfuß laufen, dann werden Koordination und Balance gefördert.

Für Babys ist wichtig, wenn diese neue Fähigkeiten trainieren, dass die Umgebung sicher und weich ist. Nachdem Babys Hilfe brauchen könnten oder auch fallen, sollten Kinder nie unbeaufsichtigt bleiben.

Ab wann müssen sich Eltern Gedanken machen?

Wie bereits geschrieben gibt es Kinder, die erst im Alter von 16 oder 17 Monaten laufen und dies ist absolut normal. Bei jedem Baby ist wichtig, dass sich insgesamt die Fähigkeiten weiterentwickeln. Ist ein Kind bei dem Krabbeln oder Herumrollen später dran, dann dauert es häufig natürlich auch bei dem Laufen länger. Eltern müssen sich keine Gedanken machen, wenn Kinder weiterhin neue Dinge lernen. Die Baby lernen unterschiedlich und so manche langsamer und andere schneller. Eltern können dann mit einem Kinderarzt reden, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Kind deutlich zurückliegt. Es ist besonders zu beachten, dass Frühgeborene Meilensteine der Entwicklung später erreichen wie ihre Altersgenossen.

Eine sichere Umgebung für die Babys

Kinder möchten naturgemäß den Aktionsradius erweitern und spätestens zu diesem Zeitpunkt ist eine kindersichere Wohnung absolut wichtig. Kinder benötigen einen möglichst abwechslungsreichen Bewegungsraum, damit die körperlichen Fähigkeiten in der gesamten Bandbreite entfaltet werden können. Babys und Kinder benötigen vielfältige Erfahrungs- und Übungsmöglichkeiten, wobei die Sicherheit an oberster Stelle steht. Eltern sollten die Blickwinkel der Kinder einnehmen und einfach mal auf dem Boden durch das Wohnzimmer krabbeln. Eltern sind oft überrascht, was ein Kind zum Herunterziehen, Hineingreifen und Anfassen reizen könnte. Wichtige Maßnahmen sind beispielsweise Steckdosensicherungen, Schutz für Kabel, keine Tischdecken, keine giftigen Sachen herumliegen lassen, Medikamente, Waschmittel, Chemikalien an sichere Orte bringen und bei Möbeln und Regalen für einen kippsicheren Stand sorgen. Für einen unbeaufsichtigtem Moment kann auch immer noch das Laufgitter wertvolle Hilfe leisten.